Gesundheitsfördernde Schulen

Das Kantonale Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen Zürich leistet einen Beitrag zu Nachhaltigkeit, Verbindlichkeit und Qualitätssicherung in der schulischen Gesundheitsförderung:
- Jährliche Weiterbildungstagung für die Netzwerkschulen zu relevanten Themen der Gesundheitsförderung und Prävention
- Prämierung von Projekten guter Praxis der Gesunden Schulen (Zürcher Preis für Gesundheitsförderung in der Schule)
- Projektdatenbank mit Projektdokumentationen der Netzwerkschulen
- Regelmässige regionale Austauschtreffen der Netzwerkschulen
Kontakt
Regula Nussbaumer
Gesunde Schulen Zürich
Suchtprävention

Die Fachstelle ist Ansprechpartnerin für die verschiedenen Gremien im Schulbereich betreffend Suchtprä-vention. Ebenfalls unterstützt sie Schulen bei der Erstellung eines eigenen Suchtpräventionskonzeptes und vermittelt u.a. praxistaugliche Arbeitshilfen für den Unterricht.
Kontakt
Ariane Koch
Fachstelle Suchtprävention Volksschule
Bewegung und Entspannung

Regelmässige Bewegung und Entspannung sind eine Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Durch die Integration von Bewegung und Entspannung in den Unterricht, die Förderung von Bewegung in den Pausen und ausserunterrichtliche Bewegungsangebote werden die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt.
Ernährung

Die Ernährungsweise steht in einem engen Zusammenhang mit Gesundheit und Wohlbefinden. Bei der Prävention von Essstörungen, Übergewicht und Karies werden sowohl Interventionen auf der Verhaltens- als auch Verhältnisebene an Schulen durchgeführt. Dabei wird die Ernährungskompetenz von Lehrpersonen, Schülern und Schülerinnen sowie deren Familien gestärkt und die entsprechenden Rahmenbedingungen für eine ausgewogene und zahnschonende Ernährung an Schulen geschaffen.
Die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsförderung/Prävention und Hauswirtschaft (im Rahmen der Ernährungsbildung) ermöglicht einen fachdidaktischen und -wissenschaftlichen Austausch und die Weiterentwicklung von gemeinsamen Anliegen, wie zum Beispiel die Förderung eines nachhaltigen und gesunden Lebensstils.
Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit entsteht aufgrund eines komplexen Zusammenspiels von psychischen, sozialen und physischen Gegebenheiten. Wichtige Kompetenzen, die trainiert werden können, sind
- der Umgang mit Emotionen,
- Empathiefähigkeit,
- kommunikative Kompetenzen,
- die Fähigkeit, Probleme zu lösen,
- mit Stress umzugehen.
Themen hier sind u.a. Achtsamkeit, Förderung der Resilienz und Suizidprävention.
Sexualpädagogik

Sexualerziehung im Kontext Schule heisst, Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer Lebenswelt einfühlsam und fachkundig Informationen und Orientierungshilfen in sexuellen und partnerschaftsbezogenen Lernprozessen anzubieten. Sie ist als Ergänzung der im Biologie bzw. Naturkundeunterricht vermittelten sexualbiologischen Fakten zu verstehen, die in erster Linie die Fortpflanzung betreffen. Sexualität und Beziehung enthalten jedoch Gedanken, Gefühle und Erlebtes; dieses zu ordnen, eine altersadäquate Sprache dafür zu finden und auf dem Hintergrund methodisch-didaktisch gestalteter Lernarrangements einzuüben, ist Ziel allen pädagogischen Handelns in der Sexualerziehung.
Sexualpädagogik wird an der PH Zürich in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Lust und Frust bearbeitet.
Lust und Frust
Gesundheit von Lehrpersonen

Die Bedeutung der Gesundheit von Lehrpersonen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die zunehmende Belastung im Schulalltag wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Lehrpersonen und damit auch auf die Schulqualität aus. Mit Massnahmen der schulischen Gesundheitsförderung und Prävention auf individueller und struktureller Ebene werden Lehrpersonen unterstützt, ihr Gesundheitspotenzial optimal zu nutzen und zu stärken.
Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Gesundheit von Mitarbeitenden und Studierenden ist eine wichtige Voraussetzung für deren Leistungsfähigkeit. Mit ihrem kompetitiven Umfeld und den kontinuierlichen Reformen sind Hochschulen bei ihren Bemühungen um die Erhaltung und Förderung von Gesundheit besonders gefordert. An der PH Zürich wurde die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Juli 2005 eingeführt.
Betriebliche Gesundheitsförderung